Gartenkalender

 

Monat Juni 2016

 

Liebe Gartenfreunde,
 
der Sommer beginnt, unsere gärten sind bestellt. Nun geht es darum alles zu tun, um unser Obst und Gemüse kräftig und gesund heranwachsen zu lassen. Schädlinge und Krankheiten wollen wir weitestgehend an ihrer Ausbreitung hindern.>

 

Wurzelschädlinge

Engerlinge des Gartenlaubkäfers und Drahtwürmer können junge Gemüsepflanzen durch Fraß an den Wurzeln vernichten. Pflanzen, die schon gut angewachsen sind, liegen plötzlich welkend am Boden, weil alle Wurzeln abgefressen sind.
Was können wir tun?
1.) Durch weitere oberflächliche Bodenbearbeitung können wir einige der Engerlinge noch an die Oberfläche bringen und entfernen..
2.) Wenn wir Kartoffelscheiben auf die Erdoberfläche legen, können wir auch einige der ca. 2 cm langen gelb-orangefarbenen Drahtwürmer fangen.
Damit werden wir nicht alle dieser Schädlinge vernichten können, aber zumindest größere Ausfälle vermeiden.

 

Nacktschnecken bekämpfen

Kontrolle und Bekämpfung der Nacktschnecken sollte auch im Juni konsequent weiter geführt werden. Nach den Regenfällen Ende Mai - Anfang Juni haben sich die Lebensbedingungen für die Nacktschnecken wesentlich verbessert.
 
vgl. Monat Mai

 

Mäuse

Vielerorts haben sich die Mäuse schon seit Jahresende 2014 stark vermehrt. Sie wandern auch in unsere Gärten weiter zu, denn sie finden ein gutes Nahrungsangebot und einen lockeren Boden. Schwerpunkt der Bekämpfungsmaßnahmen sollten mechanische Fallen sein

Pflegemaßnahmen an Obstbäumen

Im Juni setzt das Wachstum junger Triebe ein. Einige zu dicht wachsende Jungtriebe sollten jetzt schon entfernt werden, um den anderen Trieben mehr Platz zu lassen. Die überflüssigen Jungtriebe können einfach abgerissen werden.
Insbesondere bei jungen Apfelbäumen sollte ein evtl. überreicher Fruchtbehang ausgedünnt werden. Damit verbessern wir Wuchs, Gesundheit und Fruchtqualität.
Insbesondere Sauerkirschbäume müssen weiter auf Monilisabefall kontrolliert werden. Zweige, deren Blätter jetzt welken, müssen herausgeschnitten werden, damit der Moniliapilz nicht im Holz weiter wächst.

Erdbeeren wässern

Erdbeeren brauchen im Juni einen gleichmäßig feuchten Boden, um optimal wachsen und reifen zu können. Die Niederschläge der letzten Wochen waren dafür nicht ausreichend. Darum muß gewässert werden, am besten in den Morgenstunden.

Kirschfruchtfliegen

Die Kirschfruchtfliede legt ihr Ei in die zu reifen beginnende, noch gelbe Kirsche. Mit Gelbtafeln können wir den Befall durch die Kirschfruchtfliege erkennen und kontrollieren. Wichtig ist jedoch, daß alle Kirschen abgeerntet werden, so daß die Larven nicht in den Boden gelangen können. Befallene, evtl. faulende Kirschen müssen so vernichtet werden, daß die Larven absterben, z.B. indem sie in einem verschlossenen Müllbeutel der Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.

Spätgemüse

Rote Rüben, Bohnen, Rettiche, Möhren, Kohlrabi, die im Spätsommer oder Herbst geerntet werden sollen, können im Juni ausgesät werden.

Rhabarber

Ab dem 24. Juni sollte Rhabarber nicht mehr geerntet werden, damit sich die Pflanze im Sommer noch gut entwickeln kann. Außerdem nimmt der Gehalt an Oxalsäure immer weiter zu.


 
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aktualisiert am: 30.05.2016